Shroud of the Avatar – Ultima Online in neuem Gewand?

Aloha!

Dieser Artikel ist vor allem für Fans der Ultima Serie und besonders des Ablegers Ultima Online interessant. Richard „Lord British“ Garriott scheint hier wieder ein Meisterwerk in Arbeit zu haben.

Wichtig zum Anfang: Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues ist noch nicht fertig. Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung. Als Crowd Founding Projekt ist es aber zum Beispiel durch Steam Early Access oder einen „Kauf“ auf der Homepage schon zugänglich. Als begeisterter Ultima Online – Spieler habe ich mich hier nicht zwei mal bitten lassen und schon vor einiger Zeit zugeschlagen. Das Spiel hat mich von Anfang an begeistert. Für mich ist es definitiv Ultima Online in einem neuen Gewand. Es gibt sicher unterschiede aber man fühlt sich definitiv wieder Zuhause.

Es gibt bei Shroud of the Avatar so viele Gemeinsamkeiten zu Ultima Online, das kann kein Zufalle sein, ist es wohl auch nicht. Die Dialoge mit den NSC laufen auch hier über den Chat, allerdings ist das Inventar aktuell in einer langweiligen und wie ich finde noch etwas unübersichtlichen Tabelle untergebracht. Hier muss man aber auf jeden Fall bedenken: Das Spiel befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Ganz wichtig hierbei ist aber die Tatsache, dass jede Woche Updates heraus kommen. Es wird also fleissig gewerkelt und entwickelt.

Wer sich gerne mal einen Einblick verschaffen möchte ,kann zum Beispiel mal einen Blick auf das letzte Update werfen: http://steamcommunity.com/games/326160/announcements/detail/163595843875109310

Besonders interessant finde ich auch die Spielmodi, egal ob offline im Singleplayer, online Singleplayer oder mit Freunden oder gar als MMO, man entscheidet immer selber wie man nun spielt. Euch geht es jetzt sicher so wie mir, bevor ich das Spiel unterstützt und somit gekauft habe: MMO? Das kostet doch sicher wieder monatlich und wenn nicht, habe ich sicher Einschränkungen. Das ist hier falsch, dieses Spiel ist ein Pay to Play. Bei diesem Modell kauft man sich ein Spiel zum Vollpreis, kann danach aber ohne Einschränkungen spielen. Genau wie bei einem reinen Offlinespiel.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues ist definitiv eines von unzählig guten Beispielen für Crowdfounding und Early Access. Ich habe den Kauf nicht bereut und werde sicher noch viel Spaß damit haben. Aber überzeugt Euch doch einfach selbst:

https://www.shroudoftheavatar.com/

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Ultima Online und was kommt danach?

Aloha Leute!

Es ist wieder soweit, ich veröffentliche etwas. Lange Zeit war ich jetzt krank ans Bett gefesselt, daher die Vernachlässigung des Blogs. Entschuldigt.

Kennt Ihr noch die Rollenspielreihe Ultima? Grandiose Spiele in denen der Spieler durch ein magisches Portal, zum Beispiel nach einem jahrmarktsbesuch bei einer Wahrsagerin, in eine andere Welt gerät. Hier ist man dann der Avatar. Anders als in den meisten anderen Rollenspielen, wählt man hier nicht einfach eine Klasse und legt los. Um zu entscheiden, wie der Charakter des Spielers ausgeprägt ist/wird, muss man einige Fragen beantworten: Wie verhält man sich, wenn ein scheinbar hilfloser Bürger von einem aufgebrachten Mob verfolgt wird etc.

Von 1981 bis 1999 gab es insgesamt 10 Teile: Ultima 1 bis 7, dann 7 Teil 2, 8 und 9

In der Zwischenzeit, nämlich 1997 kam ein Ableger der Serie heraus: Ultima Online, ein MMORPG. Die Geschichte hier ist ein wenig anders, knüpft aber an die Reihe an. Die Welt wurde durch einen Zauberer in einen magischen Kristall eingeschlossen und bedroht. Beim Kampf gegen diesen Zauberer zerbrach der Kristall und in jedem Splitter befand sich nun eine eigenständige Parallelwelt, so das Intro.

Das Konzept hatte Erfolg, die Grafik war 2D und Isometrisch, das Spielprinzip relativ einfach. Es gab eine enorme Menge an Skills (Fähigkeiten), verbessert wurden sie dadurch das man sie benutzt hat. Das Inventar war chaotisch, aber gut. Man hatte einfach Taschen, Beutel und Kisten im Rucksack die man sich kaufen oder herstellen konnte. Man war gezwungen, sein Inventar selber zu ordnen und zu sortieren, eine Bank half dabei. Auch die Interaktion mit NSC (Nicht-Spieler Charakteren) war ein wenig ungewohnt: Hier wurde nicht geklickt und keine Antwort ausgewählt: Man spricht über den Chat mit dem Händler „Greetings <Name des nsc>“ „I want to buy something“. Dieses System funktionierte sehr gut und war relativ einfach, denn die NSC haben auf gewisse Stichworte reagiert: „buy“ „sell“ usw.

Wie bereits gesagt, das Konzept war erfolgreich. Wobei die Aussage nicht ganz richtig ist, denn das Konzept IST erfolgreich. Ja, richtig gelesen: Ultima Online gibt es nach zig Erweiterungen bis heute – der letzte Patch ist vom 02.04.2015! Bis heute hält sich dieses MMORPG mit einem Abo-Modell, wie erfolgreich es aber noch ist kann ich leider nicht genau sagen, hier muss man sich selber ein Bild machen – es gibt immerhin eine 14-Tage Testversion.

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Direkt zu Halloween: Outlast

Heute ist es soweit, wir haben den gruseligsten Tag im Jahr. Da passt es auch, das wir nicht nur Kostüme haben, um uns einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Zur Unterhaltung gibt es auch Filme und Computerspiele. Ein weiteres möchte ich Euch heute kurz vorstellen: Outlast.

In Outlast spielt man einen Journalisten und man hat die Aufgabe, in einer Irrenanstalt zu ermitteln. Gänzlich unbewaffnet gilt es hier, den merkwürdigen Geschehnissen hier auf den Grund zu gehen. Als freischaffender Journalist hat man von einer unbekannten Quelle einige Notizen bekommen. Man wird darauf hingewiesen, dass in dieser Irrenanstalt wohl unmenschliche Experimente statt finden.

Es ist wichtig, vorsichtig zu sein und sich gut zu verstecken. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, wichtige Hinweise mit seiner Videokamera zu filmen. Diese hat auch einen Nachtsichtmodus, für dunkle Räume. Hier gilt es auch reichlich Akkus/Batterien zu finden, denn der Nachtsichtmodus braucht reichlich Strom. Aber auch bei aller Vorsicht kommt man nicht an einigen, gewaltigen Schreckmomenten vorbei.

Mutierte Insassen die Regungslos da sitzen oder monströse Gestalten, die den Spieler jagen. Spannung und Angst sind ein ständiger Begleiter. Kämpfen, kann man allerdings nicht. Es gilt hier einfach zu überleben. Dazu hat man ein paar Möglichkeiten, so kann man sich verstecken oder über Objekte klettern. Natürlich kann man sich auch durch einige enge Spalten quetschen oder unter Objekten hindurch kriechen. Aber das nutzt nicht immer.

Ich habe mich einmal an das Spiel gewagt und musste mir immer wieder sagen: Das ist nur ein Spiel, dir passiert nichts. Aber das hat nicht viel geholfen, ich bin zusammen mit meinem Stuhl umgefallen, als ich mich erschreckt habe. Grade für Horrorfans ist Outlast sehr zum empfehlen. Aktuell ist das Spiel bei Steam sogar um 66% reduziert.

Autor: Kai Linde

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Passend zu Halloween: Der Slender Man

Gehört habt Ihr sicher schon von ihm, einige haben den Slender Man sicher auch schon mal gesehen. Auch er ist perfekt für Halloween, doch was steckt hinter diesem seltsamen, schlanken Mann der uns das Gruseln lehren will?

Eine der wenigen Gruselgestalten, deren Ursprung man klar zurück verfolgen kann. Der Slender Man wurde 2009 für einen Fotowettbewerb im Internet kreiert und geistert seit dem durchs Netz. Er ist groß, extrem schlank und trägt ständig einen Anzug. Ein Gesicht hat er nicht, denn sein Kopf ist komplett weiß.

Der Slender Man lauert gerne nachts in dunklen Parks oder Wäldern und ist dabei absolut lautlos. Er selber bewegt sich nicht, ist absolut regungslos, kann sich aber teleportieren. Seine Opfer jagt er und hetzt sie zu Tode oder er fängt sie, um sie dann zu töten.

Seit 2012 dürft Ihr diesen Grusel auch am eigenen Leib erfahren, denn es gibt ein Videospiel zum Slender Man. Das Spiel heißt Slender – The Eight Pages.

In diesem Survival-Horror-Spiel befindet man sich nachts in einem dunklen Wald. “Bewaffnet” ist man nur mit einer Taschenlampe und außer gehen und laufen, kann man nicht viel tun. Die Aufgabe des Spiels ist denkbar einfach: 8 Notizen finden, die im Wald verteilt sind. Aber das klingt wesentlich einfacher als es wirklich ist. Nach einer Weile beginnt der Slender Man den Spieler zu jagen.

Er taucht plötzlich auf und macht sich nur durch Bildstörungen bemerkbar. Solltet Ihr ihn also bemerken heißt es nur: Rennen. So schnell wie möglich und so weit wie möglich aber auf keinen Fall darf man sich umdrehen. Wenn der Spieler ihn anschaut, erwischt er ihn. Abgesehen vom Horror des Slender Man im Nacken ist es auch gar nicht so leicht, sich bei all der Panik auch noch zurecht zu finden.

Schaut rein, ladet Euch dieses kostenlose Horror-Spiel direkt runter und erlebt den Haarsträubenden Horror in den dunklen Wäldern.

Autor: Kai Linde

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Bald ist Halloween

Nur noch wenige Tage und es wird wieder gruselig. Für mich wird es wohl einer der gemütlichsten Tage im Jahr, denn ich mag den Herbst und Halloween ist für mich die Krönung. Wie werdet Ihr denn den Tag angehen? Horrorfilme? So richtige gruselschocker? Oder dann doch lieber mit einem Spiel das so richtig schockt?

Ich hoffe doch, die Wahl fällt auf die Spiele. Denn darum geht es ja bei uns in erster Linie. Aber welche Spiele eignen sich da? Es soll ja auch schon gruseln und vielleicht oder erst recht erschrecken. Ich möchte Euch in den nächsten Tagen ein paar Spiele vorstellen, mit denen man sich beim Spielen auch schön gruseln kann.

Den Anfang der kleinen Reihe macht hier [REC] Shutter. In diesem Horrorspiel schlüpft man in die Rolle eines Reporters und der Spieler hat die Aufgabe, einigen merkwürdigen Ereignissen in einer Irrenanstalt auf den Grund zu gehen. Als Hilfsmittel hat man eine Kamera, durch ihr Objektiv sieht man das ganze Geschehen. Neben der Nachtsicht bietet diese Kamera auch einen Shutter Effekt.

Auf dem Weg durch die Level des Spiels gilt es Rätsel und einige Puzzles zu lösen. Das alles vor einer gruseligen Kulisse. Im Hintergrund hört man ständig allerhand gruseliges. Näher kommende Schritte, Schreie und was dem Spieler sonst noch Schauer über den Rücken jagen kann.

Am besten macht man sich natürlich selber ein Bild von diesem Spiel. Wie? Na ganz einfach, ladet es Euch einfach runter. Wo? Na beim Programmierer auf der offiziellen Homepage. Denn das beste an der Sache: Das Spiel ist kostenlos!

Autor: Kai Linde

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